Triathleten sind “ein bisschen” verrückt
Freitag, 15 Oktober, 2010 18:05
Challenge Barcelona - 226 km … and more
Dienstag, 5 Oktober, 2010 19:45
Am 3. Oktober war es endlich soweit! Noch einmal Barcelona! Noch einmal an den gleichen Ort, wo im Mai der Unglücks-Monat für mich begann. Aber dieses Mal sollte es die Langdistanz sein (3,8 km - 180 km - 42,2 km).Â
Hinflug, Mietwagen, Hotel - alles klappte fast reibungslos.
Das Wetter war herrlich, fast zu heiß, denn aus dem hohen Norden hatte ich mich ja schon an Temperaturen zwischen 5° und 10° C gewöhnt.
Sonntag, 3. Oktober, 4:00 Uhr: mein geliebter Haferschleim, Kaffee und ein wenig Fernsehen.
7:32 Uhr endlich Start der AK-Frauen! Das Schwimmen fühlt sich richtig gut an! Ich bin in einer kleinen Gruppe ganz vorn. Irgendwann werden wir von einigen Männern der folgenden Startgruppe überholt. Ich hänge mich an einen dran und nutze das Tempo, um die vorderen Frauen zu überholen. … Männer weg, Frauen hinter mir … ich beim Schwimmen ganz vorn? Kurzzeitig bin ich verunsichert, aber dann ist es ein super Gefühl, bis … nun: ich sehe das weiße Zelt am Strand, schwimme direkt dorthin, bis mir leuchtende Badekappen entgegen kommen - Mist, das war das falsche Zelt, ich bin vom Kurs abgekommen, drehe um, da kommt mir schon ein Kajak entgegen. Ich schwimme, als wäre ein Hai hinter mir. Als ich um die letzte (richtige!!!) Boje biege, applaudieren die Helfer auf dem Boot. Trotzdem habe ich eine Zeit von 1:09 h. Ohne die 300-500 Extra-Meter wäre es endlich meine persönlich Bestzeit auf 3,8 km geworden.
Mit mächtig Wut im Bauch geht’s auf die herrliche Radstrecke immer am Meer entlang. Wegen des Patzers beim Schwimmen werfe ich viele vernünftige Vorsätze über Bord und trinke zu wenig. Ich fahre mit einem Durchschnitt von 34 km/h (5:23 h für fast 184 km - schnellste Radzeit der Ak-Frauen), auch wenn ich ‘mal wieder anhalten und nach dem Weg fragen musste ;-)Â
Nun folgt der Marathon. Ich habe unendlichen Durst und schütte viel zu viel in mich hinein. Nach 20 km geht fast gar nichts mehr. Meine Uhr zeigt eine Durchschnittstemperatur von 32°C! Und es sind noch 22 km zu laufen!
Immer mehr Athleten gehen, bleiben stehen, Krankenwagen fahren immer wieder an mir vorbei. Ich beiße und werde mit Platz 1 (Ak) belohnt.
Mit mächtig Wut im Bauch geht’s auf die herrliche Radstrecke immer am Meer entlang. Wegen des Patzers beim Schwimmen werfe ich viele vernünftige Vorsätze über Bord und trinke zu wenig. Ich fahre mit einem Durchschnitt von 34 km/h (5:23 h für fast 184 km - schnellste Radzeit der Ak-Frauen), auch wenn ich ‘mal wieder anhalten und nach dem Weg fragen musste ;-)Â
Nun folgt der Marathon. Ich habe unendlichen Durst und schütte viel zu viel in mich hinein. Nach 20 km geht fast gar nichts mehr. Meine Uhr zeigt eine Durchschnittstemperatur von 32°C! Und es sind noch 22 km zu laufen!
Immer mehr Athleten gehen, bleiben stehen, Krankenwagen fahren immer wieder an mir vorbei. Ich beiße und werde mit Platz 1 (Ak) belohnt.
RESULTS Challenge Barcelona 2010:
Challenge Barcelona 2010 - Swim Start:Â
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