IRONMAN Frankfurt 09

Dienstag, 7 Juli, 2009 11:29

3,8 km Swim – 180 km Bike – 42,2 km Run

5. Juli 2009, 2:45 Uhr, der Wecker klingelt. Erste Tat: Vorhang auf!!?? Yes! – kein Regen! Und es scheint warm zu werden. Nach einer Schüssel Haferflocken mit Honig und einem Kaffee gemütlich im Bett fühle ich mich erstaunlich gut.
Die Anspannung kommt erst auf der Autofahrt hin zum Langener Waldsee.
In der Wechselzone kehrt wieder Routine ein. Das wirklich Stressige war, dass ich bis kurz vor dem Start noch niemanden gefunden hatte, dem ich meine Standpumpe in die Hand drücken konnte (sie darf nämlich nicht in der Wechselzone bleiben und zum Auto hätte man einen strammen 35minütigen Fußmarsch vor sich).
6:45 Uhr – der Startschuss für die erste Startgruppe des Frankfurter Ironman, in der ich war. Ich habe mich in einem Wettkampf noch nie so wohl gefühlt beim Schwimmen – der See hatte Badewannentemperatur! Vielleicht war das der Grund dafür, dass ich für meine Verhältnisse Bestzeit schwamm: 1:02:31 h (3.beste! in meiner AK) inklusive einem kurzen Landgang, vor dem ich wegen meiner Verletzung unterm Fuß echt Angst hatte. Länger hätte der Landgang für meinen Fuß auch nicht sein dürfen, denn die Steine taten höllisch weh.
Auf dem Rad hatte ich diesmal zunächst Schwierigkeiten, einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden, was ungewöhnlich für mich ist. Also heute verkehrte Welt? Außerdem bekam ich Magenprobleme, so dass ich die aufgenommene Flüssigkeit nicht bei mir behalten konnte. Am Ende fuhr ich mit 5:16:13 h auf dem Rad trotzdem die 2.beste Zeit in meiner AK.

Nach dem 2. Wechsel ging ich als zweite in meiner AK mit 13 min. Rückstand auf die Erste und fast 11 min. Vorsprung vor der Dritten (Claudia Hille) auf die Laufstrecke.
ASI Photo_Lauf
Die ersten 15km fühlte ich mich richtig gut, aber dann verlor ich den Ernst eines Wettkampfes aus den Augen und „bummelte“ richtig herum. So kam es, dass mich Claudia Hille einholte. Erst als ca. 5 km vor dem Ende eine Athletin von ihrem Begleiter „angetrieben“ wurde und ich dachte, sie wäre auch in meiner AK (war sie aber gar nicht), wachte ich auf. Ich zog das Tempo an, als hätte ich nur einen 5km-Lauf vor mir. Am Ende stand eine Marathonzeit von 3:52:58 (7. in meiner AK), mit der ich überhaupt nicht zufrieden bin.
Auch wenn es mein 4. Ironman war, gibt es für mich noch viel zu lernen und zu ändern. Da ich aber bis kurz vorm Renntag mit 2 Verletzungen zu tun hatte, bin ich mit dem Gesamtergebnis zufrieden, denn insgesamt war ich fast 10 min. schneller als 2007 und wurde 20. Gesamt inklusive der Profifrauen und 3. in meiner AK.
Mein Ziel eines Siegs habe ich zwar nicht erfüllt, … ABER  …  ich habe die Hawaii-Quali!
J ALOHA!  J

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☼ OstseeMan Glücksburg
☼ Hawaii-Video, das motiviert
☼ Hawaii-Video, das die Härte zeigt
☼ Swim+Run HH - Fotos v. Heiko Weier
☼ Elmshorner Stadtlauf
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