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Magic Moments

Samstag, 14 Januar, 2012 19:42

magic-momentMit einer 5 Wochen andauernden Erkältung, Dauerkopfschmerzen und anderen Wehwehchen im Gepäck ging es Ende 2011 kurzentschlossen Richtung Süden. Miss Erkältung war es auf Fuerte wahrscheinlich zu warm und sie kündigte mir die Freundschaft. Wurde ja auch Zeit, schließlich hatten wir 5 Wochen zusammen verbracht. Mister Kopfschmerz war da schon etwas anhänglicher, aber nach 2 Nächten mit 10 Stunden Schlaf war ich ihn auch endlich los. Und je mehr Kilometer ich in den Beinen hatte und je mehr mir der Wind um die Ohren blies, desto gesunder fühlte ich mich.
Abschalten, Sonne, Wind, endlose Straßen ohne Ampeln und unzählige magische Momente! Früh saß ich mit meinen Haferflocken am Fenster und wartete auf den Sonnenaufgang wie ein Kind auf den Weihnachtsmann. Und immer wieder stand ich dann mit glänzenden Augen auf dem Balkon. Manchmal lief ich dem magischen Moment auch entgegen. Danach ging’s dann auf’s Bike - vorbei an “meinem” Berg, hoch und runter, im Schatten von Häusern und in der prallen Sonne in flachen Ebenen. Ich liebe den Geruch von Teer von frisch asphaltierten Straßen in der Sonne, von Ziegen und Sonnencreme auf meiner schwitzigen Haut. That’s magic!
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2011 - was für ein Jahr!

Sonntag, 11 Dezember, 2011 15:28

Das alles war 2011

Das alles war 2011

Das war echt eine tolle Saison, mit der ich rundum zufrieden bin! Aber ohne meinen Trainer hätte ich das nie geschafft. Danke, Ralf, für die richtige Dosierung der Rad-, Schwimm- und Laufkilometer, aber auch für das Bremsen, wenn ich eigentlich zur Brechstange greifen wollte. Natürlich fiel auch mir das ein oder andere Training nach einem harten Arbeitstag nicht leicht und ich hätte mich viel lieber aufs Sofa fallen lassen - vor allem wenn es ‘mal wieder wie aus Badewannen goss und ich noch 80 Radkilometer vor mir hatte. Augen zu und durch! Dafür waren die vielen Wettkämpfe und Wettkampforte um so schöner. Eine Radstrecke in Ferropolis, die mich auf Wolke 7 schweben ließ, Gänsehaut beim Zieleinlauf des OstseeMan Glücksburg, die gigantischer war als die Wellen der tobenden Ostsee, die unbeschreibliche Stimmung bei der Challenge Barcelona, Wettkämpfe, bei denen von Anfang bis Ende alles passte und Wettkämpfe, wo auf dem ersten Kilometer die Beine dicht machten, aber mein Kampfgeist mich nicht verließ.

Danke an die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne euch wären die schönen Wettkämpfe, ob bei 35° C im Schatten oder im strömenden Regen, nicht möglich gewesen. Danke an fitness & friends in Hamburg-Wandsbek, danke an meinen Verein M3S Hamburg e.V., an Fritz Buchstaller, an Magic Sportfood, an den Niendorfer Laufladen und triathlon.de. Mit euch kann die Saison 2012 kommen!


Challenge Barcelona 2011 - Rennbericht

Samstag, 8 Oktober, 2011 15:25

09_bike1*** 3,8 km Swim - 180 km Bike - 42,2 km Run with a big Challenge-Family ***

Calella, 2. Oktober, 4:00 Uhr
Auf die Idee, dass ich mir am Wettkampfmorgen eines Ironman die Fingernägel schneide und feile, wäre ich vorher auch nicht gekommen. Hätte nur noch gefeht, dass ich sie mir lackiere und noch zum Frisör gehe. Aber irgendwie hatte ich mir den Wecker zu früh gestellt, so dass ich sehr viel Zeit hatte - zu viel Zeit. Das Einchecken begann nämlich erst um 7:00 Uhr - ungewöhnlich spät für eine Langdistanz.
7:05 Uhr
Flaschen ans Bike, kurzer Bikecheck, Schuhe an die Pedalen, hinteren Schnellspanner noch einmal geöffnet und für das Gummiband in andere Position gebracht … (dieses Detail wird im späteren Bericht noch eine Rolle spielen). Das Wechselzelt verwandelte sich geruchsmäßig von einem Fichtennadelwald in eine Eukalyptus-Rosmarin-Plantage. Nur schnell raus dort und lieber einen Blick auf einen wunderschönen Sonnenaufgang.
8:05 Uhr 
Kurzes Einschwimmen. Und welche Bojen gelten? Unendlich viele Badebojen treiben dort, die alle nicht gelten. Nicht schon wieder! Im letzten Jahr bin ich ja einige Meter zuviel geschwommen. Und die Antworten kenne ich schon: da werden Boote sein … immer den anderen hinterher.
8:15 Uhr
Aufstellen in der Vor-Startzone - knisternde Spannung!
8:30 Uhr
Start der PRO-Männer
8:32 Uhr
Start der PRO-Frauen
8:34 Uhr
ENDLICH! Start aller Agegroup-Frauen
Ich komme gut weg; auch an der 1. Boje kein Geprügel … und dann bin ich allein … allein vorn … eine kleine Gruppe von 3 Frauen auf und davon und ich bin der Kopf der nächsten Gruppe. Na prima. 2. und 3. Boje kein Problem, aber nun der Rückweg. Wo ist der direkte Weg? Schwimme ich zu sehr links oder zu weit rechts? Ich wünsche mir eine weitere Boje, aber nichts! Endlich überholen mich einige Männer … ich bin also richtig. Dann bin ich wieder allein. Ich werde langsamer, schaue beim Schwimmen nach hinten, da kommt jemand, also weiter … Nach 1:06 h erreiche ich als 4. aller Frauen den Strand. Super! 
Ca. 9:42 Uhr
Nun beginnt meine Lieblingsdisziplin. Aber was ist das? Irgendetwas schleift! 1000 Gedanken! Weiterfahren - werden halt harte 180 km! Und was ist dann mit dem Laufen? Ich kann mich gar nicht aufs Radfahren konzentrieren. Nach 13 km entscheide ich mich, doch anzuhalten. Absolut richtig! Mein Hinterrad schleift an der Kettenstrebe! Welch Fahrgefühl danach! Jetzt kann’s richtig losgehen!
Mit der besten Bikezeit aller Agegroup-Frauen bin ich nach 5:10 h wieder in der Wechselzone. Alle Bikeständer leer! ABER ein EINZIGES Bike hängt dort - und das in meiner AK! Mist! Ich merke mir die Nummer. 
Ca. 14:56 Uhr
Ich begebe mich auf die Laufstrecke. Mein Laufsensor funktioniert nicht, also nach Gefühl laufen, und meine Beine fühlen sich gut an. Die Sonne brennt mittlerweile vom Himmel. Nach ca. 10 km beginnt ein Durstgefühl - ich trinke alles, was ich bekommen kann, aber irgendwie kommt es nicht an. Der Durst wächst und die Beule in meinem Magen auch. Warum läuft es in Barcelona nie ganz ohne Probleme??? Und trotzdem will ich immer wieder hier hin. Die Nummer von dem “hängenden” Bike kann ich nirgends entdecken (kann ich auch nicht, da sie nach dem Schwimmen ausgestiegen ist, was ich aber nicht weiß). Meinem Magen geht’s immer schlechter … und schließlich ist es wieder soweit. Ich suche mir eine wenig belebte Ecke, denn mir ist so etwas peinlich. Flüssigkeit oben raus und fertig … dem Magen geht’s wieder gut. Die letzten 5 km lief es dann auch wieder recht gut.
13_i-feel-so-goodNach 10:20:26 h laufe ich durch eine tobende Zuschauermenge überglücklich ins Ziel. Platz 1 in meiner AK und 2. aller Agegroup-Frauen.
Ein geiler Saison-Abschluss!
Zu den Fotos -> hier


Barcelona-Maresme … we are triathlon!

Dienstag, 4 Oktober, 2011 19:16

Gladness and pain - but I love the Challenge Barcelona! Glücklicher Saisonabschluss mit einem Sieg in meiner Ak und einer fantastischen Schwimm- und Bikezeit! Ja, ich schwebe gerade im Schwimmhimmel.
1:06:29 (Swim), 5:10:37 (Bike), 3:58:55 (Run)
Results Challenge Barcelona 2011
Ausführlicher Wettkampfbericht folgt.
Ich bin meinem Trainer unendlich dankbar für diese wunderschöne, hammergeile Saison! DANKE, Ralf! Mit dir macht es echt Spaß! Denn, nach einer Langdistanz keinen Muskelkater zu haben, daran bist du “Schuld”.callela1bike_park1all-my-things1callela_strand1back-home1


DANKE myando.de

Donnerstag, 22 September, 2011 17:36

Ein RIESIGES Dankeschön an myando.de, die mir diese obercoole Rudy Project Sportbrille gesponsert haben! Ich bin absolut begeistert!
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OstseeMan Glücksburg 2011

Dienstag, 9 August, 2011 16:19

Glücklich im Ziel

3,8 km Swim, 180 km Bike, 42,2 km Run unter extremen Bedingungen

Was für ein Tag! Der erste Triathlon, bei dem ich mit Weste, Armlingen und Überschuhen auf dem Rad sitze - das sagt schon alles! Aber der Reihe nach. 3:30 h - draußen stürmt es wie an einem Novembertag, und es muss die ganze Nacht geregnet haben wie aus Eimern. Schon beim Einchecken bekomme ich nasse Socken, als ich über den durchtränkten Teppich gehe. Die Wechselzone gleicht an einigen Stellen einem Sumpfgebiet. Ich begrüße mein Baby, das unter der Plane trocken geblieben ist. Die Ostsee, die so früh morgens eigentlich ruhig ist, tobt - bis zu 1,5 m hohe Wellen warten auf uns. Trotzdem kommt wie immer in Glücksburg Gänsehautfeeling auf und ich freue mich auf den Wettkampf. Um 7:00 Uhr dann endlich der Startschuss! Lange werde ich verprügelt, sehr lange. Als ich nach 1:12 h aus dem Wasser komme, zweifel ich an mir selbst - ich wusste ja nicht, dass das die 4. beste Zeit bei den Frauen war. Denn alle hatten zu kämpfen gehabt! Egal - nächste Frage: Ziehe ich mich wärmer an? Das habe ich doch noch nie getan! Ich entscheide mich spontan für Weste und Armlinge. Und dann ab aufs Rad. Ein Gel fliegt ab, ich drücke den falschen Knopf beim Radcomputer und weiß nicht, wie ich zur km-Anzeige gelange - was passiert hier eigentlich? Endlich hab’ ich alles wieder im Griff und es kann ENDLICH losgehen! 180 km mit viel Wind, der mit 60-70 km/h zeigen will, wer der stärkere ist. Schon in der 2. Runde bei km 40-50 überhole ich Caroline Koll. Bin ich zu schnell? Habe ich überzockt? Schon wieder Zweifel. Ich weiß, dass sie keine schlechte Radfahrerin ist. In der 5 Radrunde erwische ich eine Flasche, die nicht zugeschraubt ist, so dass alles über das Bike, aber nichts in meinen Aerobehälter gelangt. 17 km ohne etwas zu trinken - Mist!
Als ich den letzten Kilometer auf der Radstrecke bin, kommt mir Dana Wagner parallel auf der Laufstrecke entgegen. Das müssen schon fast 4 Lauf-km sein! Zweifel! Endlich bin auch ich auf der Laufstrecke. Es fühlt sich zunächst ganz gut an, aber dann merke ich, wie viel Körner ich beim Schwimmen und auf der Radstrecke gelassen habe. Ich habe das Gefühl, dass die gesamte Strecke nur bergauf geht. Ich beiße mich durch - aufgeben wird es nicht geben! Und es lohnt sich! Platz 2 gesamt und Norddeutsche Meisterin der Langdistanz. Für mich war es wieder wie ein Sieg. Es ist einfach unbeschreiblich, in Glücksburg ins Ziel zu laufen. Danke!
=> FOTOS hier

Feuerwerk um 22 Uhr

Feuerwerk um 22 Uhr


Männer dürfen vor ;-)

Montag, 1 August, 2011 16:32

 * * * * * * Zum Lesen -> klick auf den Artikel * * * * * *

Quelle: Die Glocke - 18.07.2011
3 Männer dürfen vor


Triathlon Verl 2011 … Unglaublich

Dienstag, 19 Juli, 2011 11:40

Verl im RegenDass der Vormittag so enden würde, hatte ich nach dem Aufwachen nicht im Entferntesten erwartet - ich wollte noch nicht einmal starten. Der Himmel war tiefgrau und es regnete in Strömen. Erst einmal frühstücken, vielleicht hört der Regen ja noch auf. Na gut, dann eben LÄNGER frühstücken, vielleicht hört der Regen ja dann auf … ?! Auch nicht! Jetzt wurde die Zeit knapp. Ich hatte in Bielefeld übernachtet, da wäre es ja möglich, dass es in Verl NICHT regnete! Aber je näher ich an Verl heran kam, desto stärker wurde der Regen.
Alternative: zurück nach Hamburg. Da hätte dann ein 30 km-Lauf auf dem Plan gestanden … auch nicht gerade eine Freude! Und in Hamburg sollte das Wetter noch schlimmer sein. 3 h Regen-Lauf gegen etwas über 2h … und zusätzlich Radputzen danach … während ich weiter grübelte, klarte der Himmel auf … okay, Entscheidung war gefallen!
Als ich in der Wechselzone ankam, kam nichts Nasses mehr von oben. Kurz danach stand ich auch schon im Neo am Verler See. Um 10:30 Uhr fiel der Startschuss für die Kurzdistanz. Die Herren-Landesliga war schon unterwegs. Ich kam gut weg und schwamm mit 2 Männern vorn weg … der Hammer! Ich kam als 1. Frau aus dem Wasser und als 3. insgesamt.

Bericht -> Klick auf das Bild

Bericht -> Klick auf das Bild

Nun kam die Radstrecke und besser als im Zeitungsbericht der Neuen Westfälischen könnte ich es auch nicht beschreiben. Da die Radstrecke 11 ! (ELF!) Wenden hatte (davon 7 um ein Hütchen), musste ich auf den geraden Teilen Tempo machen … Ich stieg als 2. insgesamt vom Rad; nur Thomas Dunkel (Bielefeld) war vor mir (das hatte ich aber noch gar nicht realisiert). Als der Sprecher rief: “Nur ein Mann vor dir, schnapp ihn dir!”, dachte ich, dass ich mir den nächsten vor mir holen soll … aber warum? Da noch weitere Männer vor mir liefen (vom vorigen Start), hatte ich selbst keinen Überblick. Einfach Platz 1 gut ins Ziel laufen und fertig … Schließlich lief ich mit etwas über 12 min. Vorsprung vor Nikki Jordan und Judith Bierey ins Ziel. Unglaublich! Und nur 3 Männer waren vor mir.
Ein toller Wettkampf und tolle Location (bis auf die Kurven der Radstrecke). Ich werde gern noch ‘mal in Verl starten.
*** Ergebnisse hier 
*** Website Triathlon Verl


Triathlon DM Düsseldorf, Ferropolis, … Deutsche Meisterin

Freitag, 8 Juli, 2011 19:26

Zwischen Job, Bewerbung, Training und Wettkämpfen blieb in den letzten Wochen einfach keine Zeit, um einen Blog zu schreiben. Ich war schon froh, wenn die Stundenanzahl an Schlaf einigermaßen stimmte.
FerropolisNach dem TriStar111 Germany in Worms ging’s 2 Wochen später am 11.06.2011 nach Ferropolis - ein grandioser Wettkampf und die Strecken einfach für mich gemacht! Der Gremminer See war angenehm warm, die Radstrecke hatte wenig Kurven, und die Laufstrecke war einfach nur idyllisch. 4:44:01 h für die Mitteldistanz (1,9 - 90 - 21,1 km) und damit Platz 2 Gesamt hinter der Tschechin Dr. Eva Potuckova.
Ferropolis-Ergebnisliste


mittsommer-lauf1Und wer sagt, dass man mitten in der Woche keinen Wettkampf machen kann? Und das auch noch auf meiner Haustrainingsstrecke! Am 21.06.2011 fand im Niendorfer Gehege (Hamburg) der Mittsommer-Frauenlauf statt. Ich hatte mich für die 5km-Strecke entschieden. Abends ist eigentlich gar nicht meine Zeit für einen Wettkampf, trotzdem lief ich einen neuen Veranstaltungsrekord. Als Pokal gab es eine Mittsommer-Sonne aus Glas. Schöne Idee!
Mittsommer-Ergebnisliste

Zwei Tage später startete ich nicht selbst, sondern betreute 30 Schulkinder bei Deutschlands größtem Schülertriathlon in Hamburg. Hierbei holte sich die Grundschule Klosterbergen (4.Klassen) im Staffelwettbewerb Gold und Silber! Hamburg City Kids Triathlon Ergebnisliste

Aber nur zugucken und anfeuern bringt zwar Spaß, besser ist aber: selbst teilnehmen.
triathlon-dm-dusseldorf2Also ging es am 03.07.2011 nach Düsseldorf zu den Deutschen Meisterschaften im Triathlon. Das Schwimmen lief irgendwie gar nicht gut (4 Min. Rückstand!), aber das Radfahren war klasse, auch wenn die Strecke für diese riesige Anzahl an Teilnehmern zu eng und zu kurz war. Hier besteht wirklich Überarbeitungsbedarf. Als ich auf die Laufstrecke ging, fühlte ich mich so gut wie selten zuvor … ich lief und lief und lief … und holte mir Gold in meiner AK (Platz 4 Gesamt). Deutsche Meisterin im Triathlon 2011 - einfach cool!
t3-Triathlon-Düsseldorf Ergebnisliste

Jetzt wird weiter trainiert!


TriStar111 Germany - Worms

Mittwoch, 1 Juni, 2011 20:41

… ein herrliches Wochenende liegt hinter mir, aber zunächst begann alles mit unendlich langen 580 Kilometern im vollbepackten Fiesta OHNE Klimaanlage auf Deutschlands “schönsten” Autobahnen. Schon morgens um 6:50 Uhr bepackte ich meinen alten Fiesta, um mich gleich nach der Arbeit Richtung Süden zu kämpfen und das an einem Freitag!
Mit weichen Beinen und steifem Nacken kam ich irgendwann an. Ein kleines regeneratives Läufchen, essen, auspacken, ein wenig Rumpfübungen und nur noch schlafen! Am nächsten Tag war die Welt wieder in Ordnung - ich drehte eine letzte kleine Radeinheit durchs schöne Rhein-Hessen.
wechselzoneAm Abend checkte ich dann ein und leider war es mit meiner Ruhe dann auch vorbei. Nach wenigen Stunden Schlaf endete die Nacht um 4:45 Uhr. Trotzdem hatte ich sehr gute Laune, als ich in der Wechselzone im Wormser Hafengelände ankam, denn der Himmel versprach sonniges Wetter!
Um 8:00 Uhr begann der Schwimmstart für die Pro’s im Floßhafen von Worms. Danach wurden die Agegrouper nacheinander im Jagdstartverfahren ins Wasser gelassen, was ich persönlich nicht so gut finde. Ich mag Massenstarts lieber. Nach 1 km hatten wir wieder Boden unter den Füßen, allerdings ging’s nun erst einmal eine steile Rampe hoch.
Nun kam meine Lieblingsdisziplin - 100 km Rad durch wunderschöne Weingebiete. Die vielen Anstiege habe ich gar nichtweinberge2 wahrgenommen, ich war vielmehr damit beschäftigt, die Landschaft zu genießen (hätte ich wohl nicht so ausgiebig machen sollen, denn 19 sec. weniger bummeln, wäre Pl. 5 gewesen). Trotzdem erreichte ich mit einem Schnitt von über 35 km/h nach 2:47 h wieder die Wechselzone.
Der abschließende 10-Kilometer-Lauf führte zunächst über die neugebaute Rheinbrücke und dann durch die historische Wormser Altstadt.
Nach 3:53:36 h lief ich als Gesamt-Sechste (AK Pl. 2) über die Ziellinie.
*** Hier: Top 20 Ergebnisse Frauen >>***

Nach der Siegerehrung folgte dann der wirklich anstrengende Teil: die Heimfahrt war ein Alptraum! Ein Stau nach dem nächsten und schließlich eine gesperrte Autobahn! Wie gern hätte ich mein Radl podiumaus dem Kofferraum geholt und wäre auf dem Standstreifen nach Hause geradelt!!!


Limerick Duathlon European Championships - My Race Blog

Mittwoch, 20 April, 2011 10:20

Foto von C. Golenia

Foto von C. Golenia

16. April - 9:05 Uhr - der Startschuss für das Frauenrennen fällt. Zunächst warteten auf uns 4 kurvenreiche Laufrunden mit je 2 U-Turns. Schon auf den ersten 500 Metern machen meine Beine dicht. Ich werde links und rechts überholt, quasi durchgereicht. Das kann doch nicht wahr sein! Gestern fühlten sich meine Beine noch sehr gut an. Was ist los? Der Gedanke, aufzugeben schießt mir kurz durch den Kopf - NEIN - ich werde kämpfen - ich bin eine Beißerin.
Als ich in die Wechselzone komme, sind viele Räder schon weg - na, klasse! Meine genaue Position weiß ich zu diesem Zeitpunkt nicht, das ist auch gut so - ich lag nämlich auf Position 7. Der Wechsel klappt hervorragend.
Nun kam meine Lieblingsdisziplin. Leider war dieser Radkurs für Kurven”schisser” wie mich ungeeignet. Die winklige, aber flache Radstrecke war ein 5-Runden-Kurs mit einem kleinen Anstieg und je 2 engen U-Turns (180-Grad-Wenden). Ich musste also 10mal (!!!) auf der Straße wenden. Ein wahrer Albtraum für mich! Die herrlichen Kreisel direkt vor Augen - zum Greifen nahe, ABER gewendet wurde direkt VOR den Roundabouts! Für mich hieß es: 10mal die Flucht nach vorn, um 10mal bei der Wende wieder eingeholt zu werden. Und nach der einzigen Abfahrt kam auch noch eine enge 90°-Kurve. Da blieb nur eins: Ich musste auf den geraden Stücken erheblich schneller sein! Und das war ich. Das brachte sogar Spaß!

Ich kämpfte mich auf Position 2 vor. Auch der 2. Wechsel: super.
Jetzt nur noch 5 kleine Kilometer. Auch die können lang werden, denn durch die vielen Antritte auf dem Rad lief man zunächst wie auf Eiern. Ich fühlte mich in den Kurven wie ein Elefant, der von gewandten Elfen gejagt wird. Und ich wurde gejagt!  B - E - I - ß - E - N !
Endlich die lange Zielgerade! Platz 2! Vize-Europameiserin nach 55 Kilometern voller Zweifel, Glück, Schmerz und Freude.
Only sports can give you this kind of emotion!

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Limerick Duathlon Fotos

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Result List


Beeke Duathlon in Scheeßel

Sonntag, 10 April, 2011 9:17

beekedua_fragen … oder die Frage, was esse ich bis dahin alles, denn der Start war erst um 14.00 Uhr. Bei herrlichstem Frühlingswetter mit 15° C, aber gefühlten 25° C, fand gestern einer der ersten Duathlons in Norddeutschland statt. Endlich ein Wettkampf mit 2 verschiedenen Disziplinen! Erste Hürde: Die Anfahrt! Elbtunnel - stockender Verkehr und auf der A1 - Stau wegen Ölspur - ene mene, … okay: Elbtunnel. Schon im Elbtunnel hatte ich all’ meine Marmeladenbrote auf, aber meine Verpflegungsbox war ja wie immer größer als meine Wettkampftasche! Danach lief’s wie geschmiert und immer der Sonne entgegen!
Dieses Mal wurden in Scheeßel auch die Bremer Landesmeisterschaften ausgetragen, so dass sich über 200 Einzelstarter im Stadion Waidmannsruh tummelten. Die gesamte Lauf- und Radstrecke war komplett verkehrsfrei - großes Lob dafür!
Pünktlich um 14.00 Uhr fiel der Startschuss. Nach den 5 km Laufen kam ich als zweite in die Wechselzone mit Sichtkontakt auf die Erste, aber ziemlich schnell übernahm ich die Führung, nachdem ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich meine Radschuhe an hatte … (wird heute geübt!).
Nun ging’s immer nur geradeaus und mit fiesem Gegenwind nach Hetzwege. Bei Gegenwind gibt es aber auch irgendwann Rückenwind! Also Attacke - mit Vollspeed zurück nach Jeersdorf! Und weil es so schön ist, das Ganze noch einmal! Nach 20 km auf dem Rad folgte noch einmal die 5 km Laufrunde, die sich nun deutlich besser anfühlte. Mit knapp 3 Minuten Vorsprung vor der Zweiten erreichte ich das Ziel.
Ein schöner Wettkampf, schöne Strecken, schönes Wetter - die Frage bleibt nur: WARUM wurden die 3 Ersten Männer und Frauen nicht geehrt?


5. Sieg in Folge

Sonntag, 27 März, 2011 19:05

Heute habe ich meinen “Vergaser durchgepustet” - deshalb hatte ich die 5 km-Strecke beim Wandsetaler Lauf gewählt. Bei herrlichstem Laufwetter (sehr kühl, aber Sonne satt) ging’s in den Hamburger Osten.  Zunächst starteten die Bambinis, dann die Schüler und eine halbe Stunde später ging’s für die Großen gemeinsam auf die 5 km-, 10 km- und die Halbmarathon-Strecke. Das war schon recht eng, und als ich schon auf meinem Rückweg war, kamen mir noch immer Läufer entgegen. Mit meiner Zeit unter 20 Minuten bin ich bei dieser winkligen Strecke sehr zufrieden. Nun konnte ich in diesem Jahr auf 4 verschiedenen Streckenlängen und beim Swim+Run bereits 5 hervorragende Ergebnisse erzielen. Im letzten Jahr konnte ich zu dieser Zeit höchstens 5 verschiedene Verletzungen vorweisen.
siegerehrung1

 

 

Nach dem Wettkampf : Auslaufen, Hinein in die Radklamotten, Siegerehrung und dann ab zum Deich - mein Bike wartete ja schon im Auto auf mich. Eigentlich hatte ich mich auf 80 ruhige Kilometer in Vierlanden gefreut … nur war halb Hamburg dort unterwegs - nur leider im Auto oder auf dem Motorrad. Es gab aber auch schöne, ruhige Ecken!

radausfahrt-danacham-deich


4. VAF Swim & Run 2011

Sonntag, 27 Februar, 2011 20:20

Das war ein herrlichesWochenende! Am Samstag fand der 4. Swim & Run in Hamburg Bahrenfeld statt. Nicht nur ich nahm daran teil, sondern auch 9 Kids aus meiner Schule. Kurz vorm Start der Kinder war ich aufgeregter als die Kids selbst. Aber die schwammen alles in Grund und Boden. Als wir Großen an der Reihe waren, machten sich die Kinder schon auf den Weg zum Laufstart. Nach den 200 m Schwimmen mussten sie jetzt noch 1 km laufen. Die Klosterbergenkids erzielten vier Podiumsplätze! Mit mir: fünf Podiumsplätze! Wir Großen mussten 750 m schwimmen und 5 km laufen. Das Laufen bei dem herrlichen Wetter machte richtig Spaß und ich konnte alle Schnellschwimmer einholen. Great! Heute konnte man endlich mal 100 km draußen Rad fahren, ohne zu einem Eiszapfen zu mutieren.

Ich bin Fan von euch

Ich bin Fan von euch

Vierspurig

Vierspurig

Mein Fotograf Peter

Mein Fotograf Peter


Hard Run - Straßenlauf-Cup Langenrehm II

Sonntag, 20 Februar, 2011 18:42

Nun also doch Bilder mit Schnee, denn geplant war es von mir anders. Nachdem ich in der ersten Januarwoche aus Deutschland geflüchtet war und bei meiner Rückkehr das Weiße geschmolzen war, hoffte ich, dass 2011 mein erstes schneefreies Jahr werden könnte.
Das Jahr begann gut und meine ersten zwei Laufwettkämpfe liegen hinter mir. Nachdem es vor zwei Wochen wie aus Eimern goss, gab es nun heute einen 15km-Lauf auf Schnee, Eis und Asphalt; super Mischung. Ich entschied mich für Spikes - das 2. Mal in meinem Leben. Am Anfang war Sina noch vorn, aber dann führte ich bis knapp km 14, als Sina wieder auftauchte. Ich glaube, das war mein härtester Kilometer, an den ich mich erinnern kann, wenn man die Sprints zum Schulbus aus meiner Kindheit nicht mitzählt. … aber es reichte für den Sieg in super 1:05:16. Und Hut ab, Sina, ohne Spikes so schnell laufen zu können, das ist schon eine Kunst; ich bin ja selbst mit Spikes von einer Eisrille in die nächste gerutscht. Vielleicht habe ich aber auch zu viel Schoko und Kekse gegessen. Denn nach meinem heftigen Magen-Darm-Virus musste ich ja  meinem Körper auf die Schnelle wieder Kalorien zuführen.
Einmal Regen, einmal Schnee, beim dritten Lauf 30° im Schatten?

Forst Rosengarten

Kalter Norden

How to run?

How to run?

After hard work

After hard work


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☼ Swim+Run HH - Fotos v. Heiko Weier
☼ Elmshorner Stadtlauf
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